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Nadia
06.21.11 04:22 pm
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1.06 Der Hilferuf by Nadia

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Was bisher geschah

Nach dem gewonnenen Kampf auf Mustafar gelang es Obi-Wan die hochschwangere Padmé in Sicherheit zu bringen. Diese brachte ihre Zwillinge zur Welt und erhielt von Meister Yoda den Rat, ihren Tod vorzutäuschen und unterzutauchen, da das Imperium die Kontrolle über den Senat erringen konnte und somit sämtliche Planeten beherrscht. Obi-Wan sicherte ihr seinen Schutz zu und begleitete sie zunächst nach Naboo.
Yoda erkannte, dass er das Vermächtnis der Jedi nur zu schützen imstande wäre, wenn er ins Exil ginge und ließ sich daher von Bail Organa, der als einziger in die Geheimnisse eingeweiht wurde, nach Dagobah bringen.
Auf Coruscant gelang es Darth Sidious mit Vaders Hilfe einige Jedi gefangen zu nehmen, um sie der berüchtigten Wissenschaftlerin Jenna Zan Arbor zu überlassen, die schon Qui Gon-Jinn beinahe mit ihren Untersuchungen umgebracht hatte.
Die Padawan Scarlett Aetanis wurde schwer verletzt im Jedi-Tempel zurückgelassen, wo sie nach einigen Stunden Ohnmacht das Bewusstsein wieder erlangte. Mit letzter Kraft gelang es ihr in ein nahe gelegenes Med-Center zu fliehen, wo ihre Verletzungen behandelt wurden. Doch auch dort war sie vor den Sturmtruppen nicht sicher und floh daher erneut, ohne die Verwundung auskuriert zu haben.


1.06 Der Hilferuf

Jarod rieb sich die brennenden Augen und schüttelte den Kopf. Er war zu müde, um sich auf die Reparatur des Comlinks zu konzentrieren. Das würde noch eine Weile warten müssen. Der Tag war lang und aus seiner Perspektive reichlich interessant gewesen.

Der Computer der Sephya kündigte an, das gewünschte Ziel erreicht zu haben. Endlich, er war zuhause. Seufzend stemmte sich er sich aus dem Stuhl, steckte den Comlink in die Hosentasche und machte sich Richtung Koje auf, um seinen ‚Gast’ zu wecken. Er würde sie für diese eine Nacht mitnehmen. *Nur für eine Nacht*, sagte er sich wiederholt. *Dann wird sie auf sich gestellt sein.*

Sie lag mit dem Rücken zur Tür, als er den winzigen Schlafraum betrat. Behutsam rüttelte er an ihrer Schulter, doch Scarlett regte sich nicht. „Hey, komm schon, wir sind da“, sagte er. „Steh auf, ich werde dich nicht tragen.“ Erneut rüttelte er ihre Schulter und drehte ihren Körper so herum, dass ihr Gesicht in seine Richtung gewandt wurde. Schweißperlen hatten sich auf ihrer Stirn gebildet und verhießen nichts Gutes. Sie hatte schon vor einer Stunde nicht gut ausgesehen. Er hätte darauf bestehen müssen sie in ein Med-Center zu bringen.

Während sich Schuldgefühle in ihm ausbreiteten, überlegte er krampfhaft, was er nun am besten tun sollte. Er hatte keine Ahnung wie schwer ihre Verletzung war, aber er war sich sicher, dass er ihr dahingehend nicht helfen konnte. Seine medizinischen Kenntnisse genügten, um kleine Schnittverletzungen oder auch mal eine Platzwunde zu versorgen, aber was immer Scarlett fehlte, ging über sein bisschen ‚Fachkenntnis’ weit hinaus. Sein erster Impuls war das Schiff wieder zu starten und zum nächsten Med-Center zu fliegen, doch ihre Worte kamen ihm diesbezüglich wieder in den Sinn und er entschied sich dagegen.

„Das musste ausgerechnet mir passieren“, schimpfte er vor sich hin und hob die bewusstlose Padawan auf seine Arme. „Ich bring dich jetzt erstmal rein.“ Ihr Kopf lehnte leblos an seiner Schulter als er sich seitwärts durch die schmale Tür schob und zur Schiffsluke hinüber ging.

„Licht!“, rief Jarod und sofort wurden die kleinen Räume, die er sein Eigen nannte erhellt. Außer Atem gelangte er ins Schlafzimmer und ließ Scarlett dort auf sein Bett nieder. Für einen Moment sah er sie nachdenklich an, dann löste er den Gürtel von ihrer Hüfte und legte ihn auf den Boden neben dem Bett. So vorsichtig wie möglich schälte er die Frau vor sich aus ihren Gewändern und starrte die aufgerissene Wunde an ihrem Bauch an. „So eine Scheiße“, raunte er und legte ihr die Hand auf die Stirn. „Du dummes Ding hättest dir einen schlaueren Retter suchen sollen. Ich hab keine Ahnung, wie ich dir helfen kann.“

Ein weiterer Moment verging, in dem er Scarlett nur bekümmert ansah, dann fasste er einen Entschluss und suchte nach der Erste Hilfe Box, die er im Badezimmer fand. So gut er konnte, legte Jarod ihr einen Druckverband an und durchsuchte anschließend die wenigen Habseligkeiten, die Scarlett bei sich trug. Er fand Medikamente, doch er hatte keine Ahnung, um was es sich dabei handelte, daher versuchte er erst gar nicht sie ihr zu verabreichen. Der defekte Comlink kam ihm wieder in den Sinn. Er musste versuchen ihn zu reparieren und die letzte Ruffrequenz zu aktivieren. Vielleicht hatte sie versucht mit einem Freund Kontakt aufzunehmen, einem Verwandten, irgendjemand von dem sie Hilfe erwarten konnte und der wusste, was zu tun war. Jarod fühlte sich mit der Situation vollkommen überfordert. Und so ignorierte er die eigene Müdigkeit und machte sich erneut an die Arbeit.

#

Jenna Zan Arbor funkelte die dunkle Gestalt vor sich wütend an. Wenn sie sich vor Darth Vader fürchtete, so ließ sie es sich keinen Augenblick anmerken. „Ihr könnt nicht so viele Jedi exekutieren, Lord Vader“, sagte sie mit fester Stimme. „Ihr verlangt, dass ich herausfinde wie Ihr unsterblich werden könnt. Doch bei allem Respekt, ohne Versuchsobjekte ist das ausgeschlossen.“

Vader hatte sich vier Jedi-Meister ausgesucht, die er in aller Öffentlichkeit hatte exekutieren wollen, um dem Wunsch seines Meisters zu entsprechen und nun stand er hier in einem der Keller-Labors dieser verrückten Wissenschaftlerin und diskutierte. Eine derart starrsinnige Person war ihm selten begegnet. „Für Eure Versuche bleiben noch immer genügend Jedi übrig und wir finden schließlich immer noch weitere, auf sämtlichen Planeten. Sie können nicht entkommen.“

Jenna lachte verächtlich. „Als ob Ihr alle Planeten gleichzeitig abriegeln und durchsuchen könntet. Selbst Euch, mein Lord, sind gewisse Grenzen gesetzt. Ihr haltet Euch für überlegen, doch das seid Ihr nicht.“

Als ihr die Härte ihrer Worte bewusst wurde, spürte sie eine unsichtbare Hand ihren Hals zudrücken und schnappte augenblicklich nach Luft. Darth Vader stand weit genug entfernt, dass er die Macht nutzen musste, um sich zu beweisen. Er konnte den schwachen Widerstand ihrer Knochen fühlen, die er nur allzu gern zerquetscht hätte wie ein lästiges Insekt. Allerdings wusste Vader, dass diese Frau, so widerspenstig und arrogant sie auch sein mochte, seine einzige Möglichkeit war. Er brauchte sie noch, daher durfte er sie nicht töten, auch wenn ihm der Sinn danach stand. „Nächstes Mal wählt Eure Worte mit mehr Bedacht. Ihr solltet nicht meinen Zorn heraufbeschwören“, grollte Vaders mechanische Stimme durch den Raum und Jenna gelang es gerade so zu nicken. Nur ungern ließ Vader von ihr ab und löste seinen Griff.

„Ich…“, krächzte Jenna und rieb sich den schmerzenden Hals. Sie würde tagelang nichts festes Essen können ohne Schmerzen zu haben, dessen war sie sich sicher. „Ich brauche die Mächtigsten.“

Vader dachte einen Moment über ihre Worte nach. Er wollte ihr nicht Recht geben. Wollte ihr nicht den einen Jedi überlassen, auf den er selbst es abgesehen hatte. Jenen Jedi, gegen den er schon lange einen Groll hegte und der es seiner Ansicht nach nicht verdient gehabt hatte in den Rat der Jedi aufgenommen worden zu sein. Es war nicht so, dass der Nautolaner ihm je etwas getan hatte. Aber er war ein Freund Obi-Wans und er wollte jene zur Strecke bringen, die seinem ehemaligen Meister nahe standen. Gleichzeitig wäre die Exekution Kit Fistos eine wunderbare Gelegenheit Obi-Wan aus seinem Versteck zu locken.

„Kit Fisto bleibt auf der Liste. Ansonsten steht es Euch frei zu wählen, welche Ihr behalten wollt“, erklärte Darth Vader und nahm Jennas Nicken zur Kenntnis. Sie rieb sich immer wieder den Hals. „Fangt am besten mit Soran an, die Macht ist stark in ihm.“

„Wir Ihr wünscht“, gab Jenna kleinlaut zu verstehen. Sie hätte ihre Untersuchungen gerne mit dem Nautolaner begonnen. Als ehemaliges Ratsmitglied war er der wertvollste Jedi, den sie derzeit gefangen hielten. Es war Verschwendung ausgerechnet ihn zu exekutieren. Aber Vader hatte seine Position deutlich gemacht und sie musste sich seinem Wunsch fügen. Als Vader endlich ihr Labor verließ, gab sie ihren wackeligen Knien nach und setzte sich in den erst besten Stuhl.

#

Auf Theed hatte Padmé inzwischen ein wenig Schlaf gefunden und ihre Kinder bedenkenlos für einige Stunde in Dormés Obhut gegeben. Als sie erwachte, fand sie Obi-Wan und ihre ehemalige Protegé im Wohnraum sitzend. Beide starrten gebannt auf den kleinen Monitor an der Wand auf dem das HoloNet verbreitet wurde. Padmé rieb sich den Schlaf aus den Augen und setzte sich zu den beiden. Als sie fragen wollte, wo ihre Kinder seien, legte Obi-Wan sich den Zeigefinger auf die Lippen und deutete zu dem Monitor. Padmé folgte seinem starren Blick und erschrak.

„… vier Jedi-Meister exekutiert.“ Padmé erkannte sofort Palpatines Stimme wieder und fröstelte. *Es gibt noch andere Überlebende!*, schoss es ihr in den Sinn, doch sie schwieg und hörte weiterhin die Botschaft an. „Wir müssen ein Exempel statuieren, meine geehrten Mitbürger. Wir müssen sicherstellen, dass die Jedi uns den Frieden nicht wieder nehmen werden, den wir uns mit so schweren Opfern hart erkämpft haben. Wir werden sie zwingen sich zu stellen und vor Gericht bringen. Sie müssen Verantwortung für ihre Verbrechen übernehmen und die Konsequenzen tragen.“

Hinter Palpatine tauchte eine Gestalt auf, die sofort Padmés Aufmerksamkeit forderte. Sie hörte nicht länger den Lügen zu. Sie wusste, dass es unmöglich war. Obi-Wan hatte ihr gesagt, dass er Anakin auf Mustafar getötet hatte. Und doch spürte sie, dass sich hinter der schwarzen Rüstung Anakin verbarg. Ihr gefror das Blut in den Adern, als sie an den Hass in seinen Augen zurückdachte, als er ihr vorgeworfen hatte Obi-Wan mitgebracht zu haben, damit er ihn würde töten können. Instinktiv fasste sie sich wieder an den Hals und erinnerte sich an den Schmerz. Nicht so sehr an den Schmerz der von ihrem Hals ausging, sondern an den Schmerz als er ihr das Herz gebrochen hatte. Binnen einer Sekunde hatte Anakin sich von dem Mann den sie liebte in den Mann verwandelt, vor dem sie sich fürchtete. „Das ist doch nicht möglich…“, hauchte sie fassungslos und errang damit die Aufmerksamkeit der anderen beiden.

„Was ist los?“, fragte Obi-Wan sofort und sah sie besorgt an.

Padmé konnte den Blick nicht vom Monitor abwenden. „Das ist…“

„Darth Vader“, vollendete Dormé den Satz, als Padmé es nicht aussprechen konnte. „Palpatine hat ihn schon gestern als seine rechte Hand vorgestellt.“

Obi-Wans Blick flog zurück auf den Monitor. „Ich habe ihn sterben sehen. Ich war da, als er…“ Vor seinem inneren Auge sah er wieder wie Anakin in Flammen aufging und vor Schmerzen schrie. Er roch sogar wieder das verbrannte Fleisch. „Das kann unmöglich Darth Vader sein. Das ist unmöglich.“

Dormé deaktivierte den Monitor und sah die beiden an. „Wollt Ihr damit sagen, dass Darth Vader…“

„…Anakin ist“, schloss Padmé und sah hilfesuchend zu Obi-Wan, der ihre Hände in seine nahm und leicht drückte. „Er darf die Kinder nicht finden. Wenn er die Kinder findet…“ Padmé stand ruckartig auf und ging nervös um den kleinen Couchtisch herum. „Wo sind sie? Wo sind meine Kinder?“ Panik lag in ihrer Stimme und stand ihr ins Gesicht geschrieben.

„Sie schlafen im Gästezimmer“, sagte Dormé und versuchte sie zu beruhigen.

„Wir müssen hier weg. Wenn Anakin noch lebt, wird er hier zuerst nach mir suchen. Er wird mich töten und seine Kinder mitnehmen und…“

Obi-Wan war mit zwei großen Schritten bei ihr und hielt sie an den Oberarmen fest. Zunächst versuchte sie sich loszureißen, doch dann fiel sie ihm geradewegs in die Arme und begann zu weinen. „Er wird Euch nicht finden. Das lasse ich nicht zu, Padmé.“

Dormé stand ein wenig deplaziert inmitten ihres Wohnzimmers und sah die beiden an. Sie war sich der innigen Bindung der beiden bislang nicht bewusst gewesen. Als sie noch Amidalas Protegé gewesen war, hatte diese stets fast ausschließlich von Anakin gesprochen.

Obi-Wan legte zögerlich seine Arme um Padmé, die sich an ihn klammerte, wie eine Ertrinkende an einen Rettungsring. „Ich werde nicht von Eurer Seite weichen, Padmé. Wenn er Hand an Euch oder die Kinder legen will, muss er an mir vorbei und das wird ihm nicht gelingen. Ich habe ihn schon einmal besiegt. Bitte, beruhigt Euch“, flüsterte er ihr ins Haar und streichelte ein wenig unbeholfen ihren Rücken. „Er wird Euch nicht finden.“

Ein schrilles Zirpen ließ die drei erschrecken und sich ratlos ansehen. Padmé entfernte sich ein Stück von Obi-Wan und dieser griff in die Tasche an seinem Gürtel. Dort zog er den Comlink hervor, der wild blinkte. Wer um alles in der Welt nahm Kontakt zu ihm auf? Im nächsten Moment aktivierte der Jedi den Comlink und die holografische Darstellung eines jungen Mannes flackerte auf.

„Hallo“, sagte der junge Mann, nach einigem Zögern. Offenbar war ihm nichts Geistreicheres eingefallen. An der Kleidung erkannte Obi-Wan sofort, dass er kein Jedi war, auch kein Padawan. Irgendwie jedoch hatte er die geheime Notruffrequenz herausgefunden und aktiviert.

„Wer seid Ihr?“, verlangte Obi-Wan zu erfahren.

„Das wollte ich Euch fragen.“ Jarod veränderte die Haltung mehrere Male, was seine Unruhe untermalte.

„Woher habt Ihr den Comlink? Wer hat Euch die Frequenz verraten?“, fragte Obi-Wan weiter. Er dachte nicht daran seine Identität zu verraten. Padmé und Dormé standen hinter der holografischen Darstellung Jarods, so dass er sie nicht sehen konnte.

„Bei mir befindet sich ein Mädchen, das behauptet ein Padawan zu sein. Sie ist schwer verletzt und bewusstlos. Sie hatte den Comlink bei sich. Ich wollte sie in ein Med-Center bringen, doch sie sagte mir, bevor sie das Bewusstsein verlor, dass sie dort nicht sicher wäre. Könnt Ihr mir helfen?“

Obi-Wan rieb sich den Bart. „Wie kommt Ihr zu der Annahme, dass ich dem Mädchen helfen kann?“ Vorerst würde er geheim halten, dass er ein Jedi war und mehr als gewillt der Padawan zu helfen.

„Wenn Ihr es nicht könnt, muss ich sie in ein Med-Center bringen. Sie stirbt sonst in meinem Apartment und das kann ich nicht zulassen. Seid ihr ein Verwandter oder Freund?“

„Wie ist der Name des Mädchens?“

„Scarlett Aetanis. Sie ist etwa siebzehn, vielleicht auch etwas älter.“

„Ich kenne sie nicht, aber sie gehört zu den Jedi. Dadurch bin ich für sie verantwortlich. Wo seid Ihr und wann kann ich Euch treffen?“ Obi-Wan registrierte, dass Padmé protestieren wollte, doch er ignorierte sie.

„Ich bin auf Coruscant. Die genaue Adresse werde ich Euch nicht übermitteln. Wir werden uns irgendwo anders treffen. Erst wenn ich sicher sein kann, dass Ihr ein Jedi seid, werde ich Euch Scarlett übergeben.“ Obi-Wan erhielt gleich darauf Koordinaten auf Coruscant die ihm bekannt waren. Er war schon einmal in der Nähe gewesen. „Kommt dahin. Morgenfrüh.“ Damit wurde die Verbindung unterbrochen und die Darstellung erlosch.

„Das könnte eine Falle sein, Obi-Wan“, sagte Padmé sofort.

„Ja, das ist denkbar. Aber vielleicht ist es auch keine Falle und ich bin die einzige Möglichkeit für dieses Mädchen. Ich muss dorthin.“ Der Jedi steckte den Comlink wieder ein und sah abwechselnd in vorwurfsvolle Gesichter. „Ich habe geschworen Euch zu schützen, Padmé und das werde ich auch.“

„Das geht nur, wenn ich Euch begleite. Ihr habt versprochen an meiner Seite zu bleiben.“

Obi-Wan nickte und sah dann Dormé an. „Könnt Ihr vorerst auf die Kinder aufpassen, ohne ihre Identität zu verraten?“

„Selbstverständlich.“ Dormé legte Padmé eine Hand auf die Schulter. „Sorgt Euch nicht, M’Lady. Ich habe Erfahrung mit Babys. Ich kann mich eine zeitlang um Eure Kinder kümmern. Geht und rettet das Mädchen. Niemand wird Eure Kinder bei mir vermuten.“

„Dann lasst uns gleich aufbrechen“, sagte Obi-Wan und Padmé folgte ihm zur Tür. Auf halbem Weg kehrte sie jedoch um und verschwand für einige Sekunden, die Obi-Wan in dem Augenblick wie eine kleine Ewigkeit erschienen, in einem der angrenzenden Zimmer. Dann kam sie wieder und wischte sich ihre Tränen aus dem Gesicht. Ein letztes Mal sah sie zu Dormé hinüber, die ihr zuversichtlich entgegenblickte und folgte dem Jedi schließlich, der wartend in der offenen Tür stand, hinaus auf die Straße.


Fortsetzung folgt…


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